Es ist gesund und notwendig für Menschen, Liebe zu geben und zu bekommen.
Wieso sich also nicht der heutigen Mittel bedienen um der Einsamkeit ein Ende zu machen?
Das Internet hat noch mehr zu bieten als Onlinespiele und Wikipedia. Viele haben im Netzt schon eine neuen Liebe gefunden.
Konfuzius sagt: „Die Lebensspanne ist dieselbe, ob man sie lachend oder weinend verbringt."
Recht hat er! Wozu allein sein und sich fragen, warum und wieso...
Konfuzius sagt nämlich auch: "Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt."
Schüchterne Menschen haben im Internet die Möglichkeit, Konversation zu üben. Etwas aufschreiben ist meist leichter als es auszusprechen.
Und das gute an einem Chatroom ist, dass alle irgendeinen Kontakt suchen.
Es ist nicht immer bzw. für jeden leicht, Kontakte zu schließen, Menschen kennenzulernen oder offensiv auf Partnersuche zu gehen.
Doch Freundschaften und (Liebes-)Beziehungen sind genau so wichtig wie eine gesunde Ernährung!
Einer Studie zufolge haben einsame Menschen ein um 50% höheres Sterberisiko! Das ist genau so viel wie bei starken Rauchern oder stark Übergewichtigen!
Einsamkeit ist also nachweislich ungesund.
Die meisten Religionen unserer Welt bauen auf Liebe auf, sei es die Liebe zu einem Gott, sich selbst oder anderen Menschen.
Das Liebe und Reize von anderen Menschen überlebenswichtig für uns sind zeigte schon ein dramatisches Experiment im Mittelalter.
Auszug aus einem Artikel von "Experimente in der Ethologie" :
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Warum wir einander brauchen: das Bedürfnis nach Sozialkontakt
Aus dem Mittelalter wird ein Experiment berichtet, das einen sehr tragischen Ausgang nahm. Kaiser Friedrich II. (1212-1250), der an wissenschaftlichen Untersuchungen außerordentlich interessiert war, wollte erforschen, wie sich Kinder verhalten, und welche Ursprache sie entwickeln würden, wenn sie keinerlei Möglichkeit zum sprachlichen Austausch mit anderen Menschen hätten. Um dies herauszufinden, ließ er Neugeborene von Pflegerinnen versorgen, die die strickte Anweisung erhielten, die Kinder zwar zu waschen und zu füttern, aber kein Wort mit ihnen zu sprechen und auch sonst keinerlei Kontakt zu ihnen aufzunehmen.
Der Kaiser, der übrigens spekuliert hatte, die gesuchte Ursprache könnte Hebräisch, Griechisch, Latein oder Deutsch sein, mußte bald aufgeben, denn die Kinder starben alle nach kurzer Zeit. „Ohne daß Händepatschen, das fröhliche Grimassenschneiden und die Koseworte ihrer Ammen vermochten die Kinder nicht zu leben“, schlußfolgerte eine Chronik.
Ähnlich traurige Erfahrungen machte man später auch in Waisenhäusern und Heimen. Obwohl die Kinder ausreichend ernährt und hygienisch einwandfrei versorgt wurden, verkümmerten sie seelisch, weil ihnen Zärtlichkeit und liebevolle Ansprache fehlten. Die Kinder zeigten deutliche Entwicklungsrückstände (wie zum Beispiel beim Laufen- und Sprechenlernen), sie wirkten bedrückt und apathisch und waren sehr anfällig gegen Krankheiten. Viele von ihnen starben nach kurzer Zeit. Inzwischen weiß man, daß Kinder, um sich gesund entwickeln zu können, besonders in den ersten Lebensjahren einen Menschen brauchen, der zuverlässig für sie da ist und ihnen liebevolle Zuwendung gibt.
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Auch im Erwachsenenalter sind wir noch auf feste, soziale Kontakte angewiesen. Deshalb ist die Partnersuche nicht nur ganz natürlich, sondern auch wichtig und ein Bestandteil unseres Seins.
Im Internet ist das heute leichter denn je. Ob Chatrooms, Kontaktanzeigen 'Sie sucht Ihn' oder Partneragenturen ist egal, hauptsache Innitiative ergreifen.
Hier mehr dazu:
http://www.kontaktanzeigensiesucht.com
http://handelsjournal.mittelstandswissen.de/genpdf/tipp.aspx?cid=472&id=28885
http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk
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